Sieben Geißlein am Morgen, vertreiben Kummer und Sorgen. Schön wärs, denn die wolligen Gefährten teilten uns beim Frühstück die eine oder andere Sorge bezüglich des bösen Wolfes mit. Doch die alte Geiß ist ja immer noch auf Zack und gibt ihr Wissen stets weiter. Also machten auch wir uns auf den Weg und absolvierten einen Postenlauf, der uns lehrte, an welchen Eigenschaften man den Wolf erkennt.
Nachdem wir lernten, dass der Wolf weder die freundlichste noch die geduldigste Kreatur im Märchenwald ist, machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen – Chili con Carne – während die alte Geiß zu einem Shopping-Trip nach Bischofshofen aufbrach. Bei so einem Mahl hätten selbst die Geißlein nichts zu meckern. Doch kurz darauf war uns klar, dass wohl nicht nur die Kinder, sondern auch der Wolf einen vollen Magen hatte, denn der Schuft schlich sich während des Mittagessens ins Haus der Geißlein! So befragten wir in der näheren Umgebung die Bewohner des Märchenlandes, damit wir ins Haus gehen konnten und mit Hilfe von ausgefüllten Steckbriefen, die sieben Geißlein suchen und evakuieren können. Doch leider war fast jede Hilfe zu spät: 6/7 Geißlein waren verloren geglaubt, nur das Jüngste konnten wir retten.

Bei der Gruppenleiter-Challenge mussten die Gruppenleiter*innen beweisen, dass auch sie die Geschicklichkeit haben, dem schlafenden und schlafwandelnden Wolf die Geißlein zu entnehmen und Steine einzulegen.
Die alte Geiß konnte das tragische Schicksal bei ihrer Rückkehr nicht fassen und natürlich waren wir sofort zur Stelle und machten uns auf die Suche nach dem Wolf. Diesen fanden wir schlafend vor. Schnell erkannten die Kinder, dass die Geißlein wohlauf im Bauche der Kreatur waren und wir fackelten nicht lange herum: Wir schnitten ihn auf, Geißlein raus, Steine rein und zugenäht. Den letzten Stein behielten wir für den Märchenmeister. Während die Kinder dann schon tief und fest schliefen, glauben die Gruppenleiter*innen gesehen zu haben, dass der Wolf tief in der Nacht tief in einen Brunnen gefallen ist. Aber so genau werden wir wohl nie erfahren, wie die Gier des Wolfes sein Schicksal besiegelt hat.
