Der Nachtfrieden wurde beim Frühstück kurzerhand durch Streitigkeiten zwischen Pechmarie und Goldmarie beendet. Frau Holle machte dieses ganze Tohuwabohu sichtlich zu Schaffen, den das Wetter war grau und regnerisch. Wir baten an Hilfe im Hotel Frau Holle zu leisten und dies wurde dankend angenommen.

So machten sich die Kinder eifrig an die Arbeit die Hotels auf Vordermann zu bringen. Etliche Workshops zeigten, wie man Origamis, Poster, Yoga und vieles mehr im Angebot haben kann. Bevor es dann richtig losging, gab es noch Suppe und Aufstrich-Brote (angeblich aus dem hauseigenen Ofen von Frau Holle selbst). Dann war es auch schon Zeit, dass die Hotels ihre Türen für die Gruppenleiter*innen öffneten: Armbänder, Skincare, Nagellack, Kuchen und vieles mehr stand im Angebot – hier und da konnte man sein Jungschargeld auch mit Glücksspiel vermehren. Oder eben nicht.
Am späten Nachmittag beehrte uns der Herr Pfarrer dann mit einem Besuch und wir feierten gemeinsam Messe. Mittlerweile sein 25. Besuch bei uns am Hochkönig!

Bei der Gruppenleiter-Challenge ging es darum, ob die Gruppenleiter*innen auch wirklich auf Augenhöhe mit Frau Holle sind und mussten sich im Bettzeug überziehen duellieren. Gleich im Anschluss gab es Fleischlaberl, bevor es am Abend um alles ging: Willkommen im Casino.

Pechmarie setzte alles auf eine Karte, um uns das wohlverdiente Jungschar-Geld abzuknöpfen. Doch das Glück war mit uns und die Kinder konnten sich in Black Jack, Roulette und mehr behaupten.

Das goldene Kissen, dass uns Frau Holle als Dank überreichte, gaben wir dem Märchenmeister und fielen alsbald auch in unsere Kissen.